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Über die erste St.-Dionysius-Stadt-Wallfahrt am Sonntag, 8. Oktober 2017

Ablaufplan mit Impulsen und Gebeten als PDF-Datei am Ende des Artikels

Ein Team aus dem Herner Osten unter der Leitung von Gemeindereferentin Ute Strobel hatte diese Wallfahrt "Auf den Spuren des Heiligen Dionysius - Licht der Welt und Salz der Erde" geplant und vorbereitet.

 

Start und 1. Station waren bei der Kreuzkirche, an der Stelle wo die erste christliche Kirche Hernes unter dem Patronat des Heiligen Dionysius stand.

 

Um 13.00 Uhr ging es los. Leider regnete es zu diesem Zeitpunkt kräftig.

 

Andreas Janik aus dem Herner Süden - Hobby-Genealoge also Familienforscher aus Leidenschaft - gab an jeder Station vorab sehr interessante geschichtliche Informationen.

Von dort ging es über die Goethestraße und Breddestraße zum übrig gebliebenen Teil des ältesten Herner Friedhofs ganz in der Nähe der damaligen Kirche. Auf dem Hauptteil der Begräbnisstätte befindet sich heute das Familienzentrum Arche Noah.

Hier war die 2. Station zum Thema "Ein anderes Kreuz".

 

Danach ging es zur 3. Station in der St.-Bonifatius-Kirche. Hier erhielten alle einen kleinen Salzstreuer geschenkt. Das Thema war: "Dionysius wird kopflos und trägt den Kopf in seinen Händen". Nach dem geschichtlichen Einstieg durch Andreas Janik gab es einen Impuls und ein Gebet zur Bedeutung und Wirkung des Salzes.

 

Vor der Einladung zum Weitergehen gab Ute Strobel den Hinweis, doch auf dem weiteren Weg mal auf die verschiedensten Straßenlaternen zu achten, wo man sonst nicht so bewusst hinschaut.

Anschließend die 4. Station auf dem Robert-Brauner-Platz auf der Fußgängerzone bei der Einmündung der Von-der-Heydt-Straße. Thema: "Die Halle der Welt mit Licht füllen". Laternen als Lichtquellen, das also steckte hinter dem Hinweis.

Station 5 war am Herner Bahnhof/U-Bahnhof/an der alten Hauptpost. Hier ging es um "Wir machen uns auf den Weg in die Zukunft! Aufbruch in die Welt hinaus, aber auch die Ankommenden mit in den Blick nehmen!"

 

Der Impuls: "Zug des Lebens" gefiel den Teilnehmenden ganz besonders gut.

 

Weiter ging´s zur Station 6, zur St.-Marien-Kirche. Zuerst ein kurzer Halt beim "Wiederkehrenden Christus", einer künstlerischen Plastik von 2008 an der Seite der Kirche mit einer "Verknüpfung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft".

Foto links: Andreas Janik wartet, bis sich alle Teilnehmenden gesammelt haben und erklärt den Sinn der Plastik.

Ein Stückchen weiter hinter der Kirche befindet sich ein Taufbrunnen im Garten, ein Stück des erstens Taufbeckens. Hier ging es dann auch um das Thema "Taufe". Ute Strobel gab nach dem Impuls und Gebet Gläser mit Weihwasser herum, damit sich jede/r damit mit einem Kreuzzeichen segnen konnte.
Vor Beginn der Wallfahrt musste wegen der Vorbereitungen festgelegt werden, an welchem Ort der Hauptteil, die Eucharisteifeier, stattfinden soll - plangemäß am Ende beim Schloss Strünkede oder in der St.-Marien-Kirche. Wegen des Regens fiel der Entscheid auf die Kirche. So fand nun hier eine Festmesse am Vorabend des Patronatsfests des Heiligen Dionysius im Rahmen der Wallfahrt statt. Pastor Poggel zelebrierte und eine Messdienerin und drei Messdiener aus verschiedenen Gemeinden dienten.
Anschließend waren sich alle einig, obwohl der Gottesdienst schon vorgezogen worden war, doch noch zur 7. Station beim Schloss Strünkede zu gehen. Dabei konnte man sogar Wege in Herne kennenlernen, die man bis dahin noch nicht kannte. Hinter der St.-Marien-Kirche ging es durch einen Tunnel unter der Autobahn her. So war der Weg zum Strünkede-Park gar nicht weit.

Die Kapelle am Schloss wurde für uns aufgeschlossen, so dass wir hineingehen konnten. Die letzte Station stand unter dem Motto: "Licht sein, Salz sein, zurück in die Gemeinden und auch dabei neue Wege gehen".

 

Zum Schluss kam noch kurz die Sonne heraus.

 

Das passte gut zur positiven Resonanz bei den Teilnehmenden. Eine tolle, gute, bereichernde Veranstaltung!

 

Vielen Dank allen, die vorbereitet und mitgewirkt haben!

 

   

Ablauf der Stadtwallfahrt 08.10.2018.pdf