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Gemeinsame Feier des Pfingstfestes 2018 am Pfingstsonntag in St. Marien

Komm, Hl. Geist, damit wir deine Kirche sind und werden in der Weggemeinschaft mit dir und miteinander

"Wenn wir in diesem Jahr das Pfingstfest als Pfarrei St. Dionysius gemeinsam feiern, so ist das kein Zeichen für einen Mangel. Im Gegenteil: Wenn wir als Gemeinden zusammenfinden wollen, so gehört für uns als Christen dazu, dass wir uns auch als glaubende und betende Gemeinschaft erfahren – und welches Fest eignete sich dazu besser als Pfingsten.

In einem Pfingstgebet heißt es: „Lass uns in Deinem Hl. Geist immer mehr zusammenwachsen und weitersagen, was uns im Glauben stärkt. Lass uns Dich finden in Deinem Wort und in der eucharistischen Gemeinschaft. Damit wir dich erkennen als den einen Herrn, der uns in Liebe auf dem Weg begleitet und uns als Boten ausschickt in die Welt“. Darum geht es!"

 

So lautete die Einladung unter dem oben genannten Motto für die gemeinsame Pfingstfeier aller Gemeinden in St. Dionysius von Pfarrer Birwer.

 

Bestens organisiert durch Mitfahrgelegenheiten, Parkmöglichkeiten und eigens hergestellte Liederhefte warteten die Gastgebergemeinde St. Marien und die Organisatoren freudig und gespannt auf viele Gottesdienstbesucher.

 

Das linke Foto ist kurz vor dem Gottesdienst entstanden, als der Chor `77 aus St. Peter und Paul den Gästen in der Kirche vorab einige Lieder bekannt gemacht hat.

Großer festlicher Einzug von der Sakristei durch das Hauptportal in die Kirche. Sie ist bis auf den letzten Platz gefüllt trotz zusätzlich aufgestellter Stühle. Es sind etwa 450 Gläubige gekommen. Eine erfreuliche Zahl in Anbetracht dessen, dass viele über die Feiertage und Ferien Urlaub machen. Während des Gottesdienstes spürt man deutlich, dass alle gekommen sind, um mit Freude mitzufeiern, mitzubeten und kräftig mitzusingen. In der großen älteren Kirche mit ihrer Akustik geht das nahe.

Mitwirkende sind: neben Pfarrer Georg Birwer Pastor Meinolf Mika, Pastor Thomas Poggel, Vikar Markus Hanke, die drei Diakone aus Herne-Mitte Karl-Heinz Karwath, Klaus Langewellpoth und Robert Prüßner sowie Gemeindereferentin Nadine Grewe und Gemeindereferent Karsten Jung. Gemeindereferentin Ute Strobel hat neben einigen Ehrenamtlichen aus verschiedenen Gemeinden als Lektorin mitgewirkt. Messdiener waren aus drei verschiedenen Gemeinden dabei: außer St. Marien auch aus St. Peter und Paul und St. Dreifaltigkeit.
 Freudige Begrüßung durch Herrn Pfarrer Birwer!
Nach den Bibeltexten zur Lesung und zum Evangelium über den Heiligen Geist gibt es zur Predigt eine Überraschung! Drei Laien haben sich Gedanken über den Glauben gemacht und tragen diese vor. Bei allen kommt zum Ausdruck, dass es immer weniger Menschen sind, die sich zur Kirche zugehörig fühlen. Das ist aber kein Grund zu resignieren, sondern erst recht im Sinne Jesu mit Hilfe des Heiligen Geistes weiterzumachen. Die Möglichkeiten und der Rahmen, den Glauben in Gemeinschaft zu leben, mögen sich durch diese zur Zeit fortschreitende deutliche Entwicklung ändern, aber wir finden alternative Möglichkeiten, wenn wir weitermachen. Und das steht nicht in Frage. Christa Keuchel, Mitglied des Vorstandes des Pfarrgemeinderats, Lukas Steden, KjG-Leitung und Fürsprecher für die Jugend, sowie Rita Serafin als Fürsprecherin der Caritas, halten beeindruckende Ansprachen, die zu spontanem Applaus führen.

Am Ende der Messfeier äußert Pfarrer Birwer seine Rührung und Freude über diesen wunderbaren Gottesdienst, der eine ganz besondere Atmosphäre hatte, insbesondere auch durch die musikalische Gestaltung vom Chor und zwischendurch von Dekanatskantor Markus Breker.

Er dankt allen, die mehr oder auch weniger daran mitgewirkt haben, sehr herzlich und lädt alle zum anschließenden gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchhof ein.

Am Ausgang verteilen die Messdiener Freundschaftsbändchen mit der Aufschrift: "miteinander.versöhnt.leben" und ein Bild mit einer Taube und einem Gebet zum Heiligen Geist von "Renovabis" (Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland) anlässlich des 25. Jubiläums dieser Organisation.

Das schöne sonnige Wetter ist ein zusätzliches Geschenk. Viele bleiben noch lange da, stärken sich mit gegrillten Würstchen und Getränken und plaudern miteinander. Die freundliche, freudige Stimmung ist überall deutlich zu spüren.

(Da kann ja nur der Heilige Geist mitgewirkt haben! So können wir unsere  Freude auch weitertragen.)

 

Möge es zukünftig öfter solche gemeinsamen Feiern und Veranstaltungen geben!