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Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag 2018 in St. Pius

Eine ansehnliche "Schar" ist der Einladung zum ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag nach St. Pius gefolgt. Ökumene ist schon seit vielen Jahren ein Schwerpunkt in dieser Gemeinde. Es besteht ein sehr gutes, enges Verhältnis hier zwischen den evangelischen und katholischen Christen.

 

Das Wetter meint es mit herrlich blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein auch sehr gut, und so passt es schön, dass der Gottesdienst draußen auf dem Kirchplatz beginnt. Pfarrer Niels Nieborg hat ein Pfingstfeuer angesteckt. Und es weht auch ein bisschen Wind - so wie man es über den Heiligen Geist ja auch sagt, dass er "weht".

Der Aufforderung, sich gegenseitig ein frohes Pfingstfest zu wünschen, kommen alle gerne freundlich und froh gelaunt nach, und das gemeinsame Singen des Liedes "Laudate omnes gentes" (Lobsingt, Ihr Völker alle, lobsingt und preist den Herrn) verstärkt die allseits gute Stimmung. Man spürt, dass alle gerne gekommen sind.
Das Gottesdienst-Team besteht selbstverständlich aus evangelischen und katholischen Mitarbeiter/innen sowie aus Diakon Robert Prüßner neben dem bereits oben erwähnten Pfarrer Niels Nieborg.

Nach den entsprechenden Bibeltexten zum Pfingstfest mit anschließender Erläuterung und passenden Gebeten und Liedern werden alle Teilnehmer/innen eingeladen, sich einen von vier Orten in der Kirche auszusuchen, um dorthin zu gehen und sich mit anderen über ein Thema auszutauschen.

Die vier Orte bzw. Themen sind:

Abschied und Neubeginn erinnern

Wind und Feuer: Erfahrungen/Kraft

Hören und Sehen: Eindrücke/Einsichten

Sprache und Rede: Erfahrungen

Die meisten Gottesdienstbesucher machen von dem Angebot Gebrauch, und es entstehen gute, nahe gehende Gespräche. 

 

Danach erinnern wir uns an unsere Taufe, indem wir uns alle mit geweihtem Wasser ein Kreuzchen auf die Stirn zeichnen.

 

Nach dem Segen wird noch einmal besonders betont, wie wichtig die Ökumene mit Gemeinschaft untereinander angesehen wird.

 

Dabei sind diese beiden Geistlichen so unterschiedlich aussehend zusammen aufgeteten, wie es krasser nicht geht: in Schwarz und in Weiß. Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, denn darauf kommt es ja auch nicht an. Verbindend ist die rote Stola in der Farbe des Pfingstfestes.

 

Allgemeine Meinung: es war ein sehr gut passender, interessant und abwechslungsreich gestalteter, bereichernder Gottesdienst!

 

Danach sind auch noch alle zu Kaffee und Plätzchen und Erfrischungsgetränken zum Plaudern eingeladen.