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Ein Fest "jagt" das andere in St. Marien! Nach Kirchweih nun Gemeindefest und dann noch eine Woche später Patronatsfest

Ein Eindruck vom gelungenen Gemeindefest am 9. September 2018

Buntes Treiben unterm Kirchturm!

 

Das Motto des Gemeindefestes lautete "Glaube tut gut, Glaube macht Mut!"

 

 

Der "Startschuss" fiel am Samstagabend um 19 Uhr mit einem Abendgebet, dem Fassanstich, Open-Air-Live-Musik "Rebeat" und Leckerem vom Grill.

Am Sonntagmorgen lädt ein festliches Glockengeläut zum feierlichen Gottesdienst ein. "Großer Einzug mit großer Mannschaft" in die volle Kirche bei Singen des Liedes: "Gott ruft sein Volk zusammen ...!". Auch aus den anderen Gemeinden von St. Dionysius sind viele Gäste gekommen.

Im Evangelium (Mt 14, 22-33) geht es heute darum, dass Jesus uns aufruft, volles Vertrauen zu ihm zu haben und nicht zu zweifeln. Er lief damals auf dem See und forderte Petrus auf, es auch zu tun. Der hatte aber nicht genug Vertrauen, sondern Angst und drohte darum unterzugehen. Jesus rettete ihn und der Wind beruhigte sich.

 

Anstelle der anschließenden Predigt gibt es nach dem Evangelium eine Ansprache durch zwei Ehrenamtliche in Form eines Zwiegesprächs über das Thema "Vertrauen" bezüglich der heutigen Situation der Gemeinden. Bei diesem Gedankenaustausch wird zunächst Frustration geäußert:

 

In den letzten Jahren geht es bergab mit den Gläubigen und Gemeinden. Nach der Erstkommunion und der Firmung bleibt kaum jemand da. Man möchte das Beste für die Kirche und für eine lebendige Gemeinde und bemüht sich und strampelt sich ab, aber es zeigt sich kein Erfolg. Kann es vielleicht sein, dass wir uns auch wie Petrus damals verhalten? Dass wir selbst nicht davon überzeugt sind, dass wir Erfolg haben werden?

Ist es nicht so, dass wenn man mit Feuer und Flamme an eine Sache herangeht, dass sie dann auch meistens funktioniert? Ein Zitat von Gustav Mahler "Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht das Hüten der Asche!" passt sehr schön. Strahlen wir die Begeisterung aus oder signalisieren wir eher von Anfang an, dass wir zweifeln und selbst nicht überzeugt sind? Ein anderes gutes Zitat von Antoine de Saint Exupéry "Wenn du Seeleute dazu bringen möchtest, ein Schiff zu bauen, dann schicke sie nicht weg, Holz und Werkzeug zu besorgen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer!" Diese Sehnsucht, eine Vision, ein Ziel zu haben, müsste mal wieder neu in uns geweckt werden. 

Es folgen vier Beispiele für Ideen, was man versuchen könnte: besondere gemeinsame Verstaltungen, auf außenstehende Menschen zugehen, nicht alles machen und erhalten wollen, sondern lieber Schwerpunkte setzen und was nicht mehr passt, fallen lassen, um die Kräfte gezielt einsetzen zu können.

Zum Schluss folgt die freundliche Aufforderung, das Fest zu nutzen, um darüber ins Gespräch zu kommen und damit Gott eine Chance zu geben, diese Sehnsucht und Vertrauen in uns zu wecken.

Der Vorsitzende des Gemeindeausschusses Axel Cloer begrüßt alle Gäste ganz herzlich von der Bühne und kündigt den Spielmannszug Herne-Süd mit seiner flotten Musik an.

 

Später tanzen hier die Kinder des Montessori-Kinderhauses Nordstraße so schön und niedlich, dass die begeisterte Zuschauerrunde mit dem Applaus auch noch eine Zugabe erbittet - und erhält.

 

Timo Maiwald, der Chef von TiMo´s Musikschule Herne, lädt anschließend ein, auf die Bühne zu kommen, um zu seinem Gitarrenspiel gemeinsam bekannte Lieder zu singen.

 

Helfer und Helferinnen aller Gruppen der Gemeinde sind fleißig und fröhlich im Einsatz, um alle Gäste zufrieden zu stellen: Es gibt Kaffee, Kuchen und Waffeln, eine "Riesen-Gulaschkanone" mit Erbsensuppe, Gegrilltes, Pommes, Reibekuchen, alle üblichen Getränke und ganz besonderes Bier, in Herne gebraut, nicht zu vergessen Zuckerwatte. Ja, wenn da nicht für jeden etwas dabei ist .....! Ach, und die Malteser sind auch da, u. a. mit vielen tollen Gewinnen beim Losverkauf.

Das Wetter trägt auch dazu bei, dass die Stimmung allseits richtig gut ist: sonnig, aber nicht zu warm.

 

Für die Kinder ist sehr vielseitig gesorgt mit einer Hüpfburg und verschiedensten Geschicklichkeitsspielen. Hierfür sind die KjG, die Messdiener und die Kinderhäuser im Einsatz. 

Unter dem Motto "Rent a bull" haben viele großen Spaß beim Rodeo! Herr Pfarrer läßt sich leider nicht überzeugen, sich fürs Foto auf den Bullen zu setzen. Aber das liegt natürlich nur daran, dass es eine lange Warteschlange gibt.

 

Bei der KjG gibt es einen Stand, an dem man kleine quadratische Täfelchen mit vielen Deko-Möglichkeiten bemalen und gestalten und der Fantasie freien Lauf lassen kann. Dabei sollen möglichst Gedanken, Anregungen, Wünsche zum Thema Kirche umgesetzt und dargestellt werden.

Von diesen Täfelchen gibt es schon viele aus den letzten Jahren. Damit wird ein großes buntes Bild in Form der Kirche mit ihren beiden Türmen an einer Wand im Gemeindesaal zusammengesetzt. 

 

 

Es war ein gelungenes schönes, friedliches, fröhliches Fest!

 

Freuen wir uns nun auf das Patronatsfest am kommenden Sonntag, das mit einem weiteren Festgottesdienst begangen wird.