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Ab 1. Oktober 2018: Veränderte Zeiten der Sonntagsmessen

Die spürbar veränderte Priester- und Gemeindesituation führte im vergangenen Herbst dazu, dass wir in unserer Pfarrei St. Dionysius die Anzahl der Messfeiern am Sonntag (einschließlich der Vorabendmessen) deutlich reduziert und die Gottesdienstzeiten aufeinander angepasst hatten. Es waren zum Teil schmerzliche Einschnitte, und bis heute wird der Wegfall mancher Messe bedauert. Andere Dinge sind aber auch positiv zu bemerken. Die Reduktion der Messen führte dazu, dass andere Gottesdienste wahrnehmbar besser besucht waren und sich auch das Problem, jede Messe mit Orgelbegleitung feiern zu können, entspannt hat. Auch der Zeitenwechsel zwischen St. Joseph und St. Pius hat sich durchaus bewährt.

Vom Pfarrgemeinderat hatten wir zugesagt, dass wir die neue Gottesdienstordnung zunächst für eine „Saison“ zur Probe einführen, um zu sehen, wo Anpassungen nötig, aber auch möglich sind. Was besonders kritisiert wurde, war die Anfangszeit vor 10:00 Uhr. Die Schwierigkeit, hier zu einer akzeptierten Lösung zu kommen, liegt allerdings darin, dass der akzeptierte „Zeitkorridor“ bei den Sonntagsmessen sehr klein ist. Jede Zeit nach 11:00 Uhr wird ungern gesehen, 12:00 Uhr gar nicht akzeptiert. Gleichwohl müssen wir die Zeiten so einrichten, dass ein Priester am Sonntagvormittag zwei Messen feiern kann, ohne dass es zur Hetze wird. Das kann nur funktionieren, wenn es zu einem Konsens zwischen unseren Gemeinden kommt. Auf der Grundlage dieser Überlegungen gilt vom 1. Oktober 2018 folgende Gottesdienstordnung:

 

1. Vorabendmessen (unverändert):

St. Elisabeth 17:00 Uhr
St. Joseph/St. Pius 17:00 Uhr
Herz Jesu 18:00 Uhr

 In Herz Jesu ist vorher Beichtgelegenheit von 17:15 – 17:45 Uhr.

 

2. Sonntag-Vormittag:

St. Marien 10:00 Uhr
Herz Jesu
10:00 Uhr
St. Dreifaltigkeit 10:00 Uhr
St. Joseph/St. Pius 11:00 Uhr
St. Peter und Paul 11:30 Uhr
St. Bonifatius
11:30 Uhr und 18:30 Uhr

 

Somit haben wir am Sonntag-Vormittag zwei Mal einen 1 ½-Stunden-Abstand, der es möglich macht, nacheinander zwei Messen zu feiern. Ein Mal beträgt der Zeitabstand allerdings nur eine Stunde. Das bedeutet, dass wir in personalknappen Zeiten (d.h.: wenn nur drei Priester am Ort sind, was mehrmals im Jahr vorkommt) an einem Ort eine Wort-Gottes-Feier halten werden, wenn nicht ein Gottesdienst ganz entfallen soll.

Das vergangene Jahr hat uns auch gezeigt, dass wir zu guten Regelungen nur miteinander finden können, wenn wir in St. Dionysius auch als Gebets- und Gottesdienstgemeinde mehr und mehr zusammenfinden. Der erste Schritt dazu ist das wachsende Bewusstsein, dass die einstige eher fremde Nachbarkirche mittlerweile ein anderer Gottesdienstort in der eigenen Kirchengemeinde ist. Mein Wunsch ist, dass die jetzt festgelegte Ordnung uns für einige Jahre erhalten bleibt und dass sie von allen mitgetragen werden kann.

Ihr Pfarrer Georg Birwer