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St. Peter und Paul feierte Patronatsfest und die Einführung von 6 neuen Messdiener/innen

unter dem Motto "Euch schickt der Himmel" am Sonntag, 30. Juni 2019
Herzliche Glück- und Segenswünsche den neuen Messdiener/innen: Ben, Carolina, Joey, Jona, Julius und Lina!

Es war eine ganz besondere freudige Feier unter dem Motto "Euch schickt der Himmel" mit vielen jungen Menschen in der Kirche! Das Patronatsfest St. Peter und Paul passte gut, um die sechs neuen Messdiener/innen nach ihrer langen Ausbildung nun der Gemeinde vorzustellen und sie offiziell in die Gemeinschaft aufzunehmen.

Das heutige Evangelium erinnerte daran, dass Jesus Petrus als Fels bezeichnet und beauftragt hat, die Kirche aufzubauen. Anstelle einer Predigt haben Kinder aus dem Leben von Petrus und Paulus Beispiele vorgetragen und dabei passende Gegenstände als Zeichen für die beiden, wie z. B. ein Fischernetz, einen Schlüssel, einen großen Stein als Fels, Wanderschuhe als Zeichen dafür, dass Paulus viel gereist ist, um den Glauben den anderen Menschen bringen, gezeigt. Pastor Thomas Poggel wies dabei auch auf die großen Figuren der beiden Heiligen in der Kirche an der Wand hin und auf seine Stola, auf der sie auch abgebildet sind.

Danach brachten die neuen Sechs jeweils einen Buchstaben des Wortes 

D I E N E N   mit Erklärungen, was Dienen bedeutet.

Anschließend wurden die Plaketten, die sie geschenkt bekommen sollten, gesegnet. Die älteren Messdiener/innen, die heute in den Messdiener-T-Shirts da waren und in der ersten Bank saßen, gingen dazu nach vorne zum Altar und hängten den neuen die Plaketten um. Herzliche Gratulation und ein kräftiger Applaus folgten, bevor dann auch schon die ersten Dienste wie die Gabenbereitung übernommen wurden. Zum Vaterunser und Friedensgruß durften alle um den Altar stehen.

Nach der Kommunionfeier wurden einige gute Wünsche vorgelesen. Zu Beginn des Gottesdienstes wurde mit den besonderen Liedzetteln für diesen Tag auch ein kleiner unbeschriebener Zettel an die Besucher verteilt. Auf diesen sollten alle ihre Wünsche, Gedanken, Hoffnungen und Ideen für die Messdiener aufschreiben und ihn in das Kollektenkörbchen legen. Das haben viele gerne getan und Freude, Durchhaltevermögen und Segen beim Dienen gewünscht.

Die musikalische Gestaltung mit modernen Liedern hat der Orff-Kreis der Gemeinde übernommen.

In der Einladung zu diesem besonderen Fest stand, dass es hinterher ein gemütliches Beisammensein geben soll mit Speisen und Getränken an einer langen Tafel und außerdem die Gelegenheit, den Glockenturm zu besteigen und das besondere Rosettenfenster aus direkter Nähe anzusehen.

Das gemütliche Beisammensein war für draußen vor der Kirche geplant. Die hohen Sommertemperaturen ließen die vielen Gäste aber lieber hinten in der Kirche verweilen und dort das reichhaltige tolle Buffet genießen. Es herrschte allseits eine fröhliche Stimmung!

Heimatforscher Gerd E. Schug bot spontan an, das Rosettenfenster, das vom bekannten Herner Künstler Jupp Gesing stammt, zu beschreiben und zu erklären. Es war sehr interessant, auch über die Hintergründe über die Herstellung von Kirchenfenstern viel zu erfahren. Dass außen davor ein Gerüst stand, verhinderte leider das ganz besondere Leuchten der Farben des Fensters bei Sonne. Es war trotzdem beeindruckend und alles in allem ein rundum gelungenes schönes Fest. Dass zwischendurch sogar die Glocken ein paar Mal kurz zu ungewöhnlicher Zeit läuteten, ist vermutlich dem Besteigen des Glockenturms der Messdiener/innen zu verdanken.