Aktuelles

Fahrzeugsegnung am Sonntag, 7. Juli in St. Bonifatius

Wie schon 2018, so gab es auch in diesem Jahr für die Gemeinde St. Dionysius am letzten Sonntag vor dem Beginn der Sommerferien die Möglichkeit, sein Fahrzeug für Reisen in die Ferne, aber auch die Fahrten vor Ort von Herrn Vikar Christian Schmidtke segnen zu lassen. Eingeladen waren alle Fahrzeuge mit und ohne Motor, auch Gehhilfen wie Rollatoren oder Gehstöcke wurden auf Wunsch berücksichtigt. An der recht großen Zahl der Interessierten war erkennbar, dass es den Menschen wichtig ist, diesen Segen fürs Fahrzeug und für sich zu bekommen.

Nach der heiligen Messe in St. Bonifatius ging Vikar Schmidtke mit Messdiener Marcel Böhme direkt auf den großen Parkplatz vor der Kirche. Dort standen jede Menge PKWs, einige Fahrräder u. a.

Während Herr Schmidtke kraftvoll viel Weihwasser verspritzte, gab Marcel den Interessierten eine SOS-Plakete. Auf diesen kleinen Aufklebern steht, dass man im Falle eines lebensbedrohlichen Unfalls seelsorglichen Beistand wünscht. Sie waren schnell vergriffen. Es sollen aber welche nachbestellt werden.

Ein Segensgebet wurde schon in der Kirche am Ende der heiligen Messe gesprochen. Dabei betonte Herr Schmidtke, dass bei Fahrzeugsegnungen ja nicht nur das "Blech" gesegnet wird, sondern insbesondere der Mensch mit seinem Fahrzeug. Als Beispiel erzählte er, dass seine Oma ihm immer beim Abschied liebevoll gesagt hat: "Fahr vorsichtig" und dabei zärtlich über die Wange gestreichelt hat. Eine schöne Geste! So in etwa können wir uns die Segnung vorstellen. Die Segnung passte auch gut zum heutigen Evangelium und die Predigt, bei denen es um "Sendung" ging.

Beim Rundgang gab es viel Fröhlichkeit und Spaß. Die Frage, ob die Fahrzeuge vom Weihwasser auch sauber werden, wurde eher verneint, insbesondere gibt es bei weißen Autos angeblich Flecke. Für die Scheiben kann man ja den Scheibenwischer benutzen. 

Am Rande sei erwähnt, dass eine Teilnehmerin von Pilgern mit PS - einer Initiative des Erzbistums für Motorradfahrer (bei Interesse siehe Link ganz unten) - diesmal mit dem Fahrrad gekommen ist, weil das Motorrad in diesem Jahr schon zweimal gesegnet wurde, einmal bei der Moto Maria in Werl und einmal nach einem Bikergottesdienst im Taunus, als sich beim "heftigen Segnen" der Deckel vom Aspergill löste und im hohen Bogen wegflog. Das sorgte auch für viel Spaß. Er fand sich aber wieder und dann konnte es nach dem Aufschrauben weitergehen.

 

So bleibt hier nur noch zu wünschen "Allzeit gute, unfallfreie Fahrt und schöne Ferien"!

 

Am nächsten Sonntag (14.7.) findet keine Fahrzeugsegnung statt, wie es in der Kirchenzeitung Der Dom irrtümlich steht.