Aktuelles

Die Kandidat*innen für den Pfarrgemeinderat stellen sich vor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstellungstexte in alphabetischer Reihenfolge:

 

Christopher Butenkemper, 32 Jahre, Herkunftsgemeinde war bis 2018 Herz Jesu und aktuell St. Bonifatius/St. Elisabeth, Beruf: Bauingenieur im Bereich Bahnbau:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich zunächst Heimatgemeinde. Gebürtig bin ich aus dem Rheinland zwischen Bonn und Koblenz. Seit meinem Studienbeginn 2009 wohne ich in Herne, sodass ich die Zusammenlegung der Gemeinden miterlebt habe. Als Zugezogener war ich allerdings nicht so sehr in eine einzelne Gemeinde einbezogen. Ich ging mal hier, mal dort zum Gottesdienst. Und so sehe ich Dionysius als Verbund der ursprünglichen Gemeinden und als große Gemeinschaft, als eine große Einheit vielfältiger Gruppen. Sie sollte jedem die Möglichkeit bieten sich zugehörig zu fühlen, eine lebendige Kirche und einen lebendigen Gott zu erleben und sich einbringen zu können. Aktiv beteilige ich mich zur Zeit in der Gruppe One in Christ und beim Nightfever. Meine Motivation für den Pfarrgemeinderat ist es, zu helfen, dass möglichst viele Menschen durch Angebote der Kirche erreicht werden und dass auf möglichst viele Interessen der Gemeindemitglieder eingegangen werden kann. Dazu möchte ich mich kreativ engagieren.

 

Marcel Böhme, 28 Jahre, Gemeinde St. Bonifatius, Student der Katholischen Theologie und Rechtswissenschaften:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich: Eine Adresse für die Anliegen der Menschen in Herne. Als engagierter Christ erlebe ich den Wandel und die immer größeren Herausforderungen von Kirche durch meine Arbeit, sei es im Gemeindenausschuss von St. Elisabeth/St. Bonifatius oder eben auch in der Messdienerarbeit und anderswo mit. Diese Herausforderung kann die Kirche von Herne nur durch eine starke Pfarrei St. Dionysius und das gemeinsame Handeln aller Christ:innen im neuen Geist meistern. Wir alle erleben, dass es die klassische Kirche vor Ort nicht mehr überall gibt - die Gründe dafür sind bekannt.  Damit katholisches Leben in Herne auch zukünftig sichtbar und Teil der Stadtgesellschaft bleibt, müssen wir uns neu erfinden: Schaffung eines zentralen Ortes, wo wir unsere Kräfte bündeln können, um neue und altbewerte Angebote für alle Gläubigen zu ermöglichen. Gleichzeitig den Ortskirchen die Möglichkeit geben, bewerte Angebote auch weiterhin zu ermöglichen, wenn die Kräfte es zulassen. Bei allen Neuerungen darf die Pfarrei St. Dionysius ihre katholische Farbe nicht verlieren.

 

Ludger Finke, 62, Küster in St. Bonifatius:

Ich möchte im PGR mithelfen, in der Pfarrei neue Wege zu finden, für die Menschen in Herne das Evangelium (er)lebbar zu machen.

 

Jill Fortmann, 27 Jahre alt, St. Bonifatius, Maschinenbauingenieurin:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich Zukunft. Als Gemeindeausschuss-Vorsitzende von St. Bonifatius / St. Elisabeth merke ich, dass die einzelnen Gemeinden nur zusammen eine gute Zukunft haben können. Stärkung der einzelnen Standorte durch die gesamte Pfarrei – so können wir die katholische Kirche in Alt-Herne aufrechterhalten und in Zeiten schwindender Mitgliederzahlen in die Zukunft führen. Dazu müssen wir neu denken, uns gegenseitig unterstützen, über den Tellerrand schauen und neue Wege finden, Katholischsein (wieder) attraktiv zu machen bzw. die Attraktivität erhalten.

 

Mein Name ist Sabrina Gehentges. Ich bin 38 Jahre alt und wohne in Wanne-Eickel. Aufgewachsen bin ich in St. Pius, wo ich zur Kommunion und auch zur Firmung gegangen bin. Seit Jahren fühle ich mich aber auch in St. Marien und St. Bonifatius sehr wohl. Ich arbeite seit 19 Jahren in Recklinghausen als Kauffrau im Groß-und Außenhandel und kümmere mich dort neben Kundenbetreuung und Personal um den Arbeitsschutz in unserem Unternehmen und dem Qualitätsmanagement:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich: Leben mit und in einer starken Gemeinschaft. Meine Motivation, mich im Pfarrgemeinderat zu engagieren? Ich möchte durch meine Ideen Aktionen oder Projekte verwirklichen, um die Kirche in Herne wieder sichtbar zu machen. Ich hoffe, dass wir so die Gemeinschaft in der Pfarrei zum Wachsen bringen.

 

Mein Name ist Clemens Huerkamp, bin 63 Jahre alt und komme aus der Gemeinde St. Pius. Im November 2020 bin ich als Postbeamter in den Ruhestand gegangen:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich, mit anderen Christ*innen meinen Glauben zu leben und zu teilen… Meine Motivation wieder zu kandidieren liegt darin, in einem Leitungsgremium, wie dem Pfarrgemeinderat (PGR), Verantwortung und Gestaltung für das Leben in der Pfarrei zu übernehmen. Dies habe ich auch schon in vergangenen PGR‘s (St. Pius, PV Herne-Nord, St. Dionysius) von 1974 -2019 getan. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die kommende Pastoralvereinbarung mit Ehren- und Hauptamtlichen gemeinsam mit Leben zu füllen, um die Menschen in den Gemeindeteilen mit auf diesem Weg nehmen zu können. Dazu gehört natürlich auch eine zuverlässige Mitarbeit der Gemeindeausschüsse.

 

Christa Keuchel, 64 Jahre alt, St. Konrad, Sekretärin:

Die Pfarrei St. Dionysius ist für mich: Ein Ort, in dem ich meinen Glauben zusammen mit anderen leben und teilen kann. Ich bin seit über 35 Jahren im Pfarrgemeinderat. In der Zeit hat sich Kirche, unsere Gesellschaft, die Arbeit im PGR, immer wieder verändert. Geblieben ist mein Glaube, der mich motiviert im Geiste Jesu mich einzubringen. Mir ist es wichtig aufzuzeigen, wie viel Gutes in der Kirche geschieht (ohne die negativen Seiten auszublenden), gerade auch hier vor Ort, auf die veränderte Situation in der Kirche und in unseren Gemeinden zu reagieren und uns als gläubige Gemeinschaft wieder „sichtbar“ in unserer Stadt zu machen. Kirche, auch oder gerade in schwierigen Zeiten, aktiv mitzugestalten, zu verändern, neu zu denken, etwas zu bewegen, geht nur in Gemeinschaft mit anderen. Das ist für mich in unserer Pfarrei der Pfarrgemeinderat.

 

Hannes Keßebohm, 24, St. Pius, Lehramtsanwärter:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich: Aufbruch in eine neue Form Gemeinde zu sein und Gemeinschaft zu leben. Dabei bedeutet dies vor allem das Auseinandersetzen mit einer Mehrzahl von Herausforderungen, um auch in Zukunft eine Gemeinde mit attraktiven Angeboten zu sein. Dabei stellt die Großpfarrei die Chance dar Kräfte zu bündeln, Außenstehende auf alternativen Wegen anzusprechen und neue Wege zu gehen. Meine Motivation mich im Pfarrgemeinderat zu engagieren: Den Prozess der Neuausrichtung aktiv mitgestalten und eigene Projekte und Ideen einbringen.

 

Hallo, ich heiße Mejas Malayil-Nagathil, bin 40 Jahre alt, bin gebürtige Hernerin mit Wurzeln in Südindien. Meine Kindheit und Jugend habe ich in drei verschiedenen Gemeinden verbringen dürfen, in der Herz-Jesu Kirche, Bonifatiuskirche und St. Marien Gemeinde in Herne-Eickel:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich Heimat, wo ich meinen Glauben ausdrücken und leben kann. Ich möchte mich für eine lebendige Gemeinde St. Dionysius einsetzen, so dass wir Kirche wieder als Ort der Begegnung und des aktiven Austauschs zwischen Gläubigen und Suchenden erleben können, wo jeder in seinem Glauben wachsen und eine aufrichtige Beziehung zu Jesus entwickeln kann. Dass dies keine Utopie ist, habe ich z.B. durch mein Engagement im ALPHA Glaubenskurs erfahren, durch den ich erlebt habe, wie unterschiedlichste Menschen – gläubige wie suchende – einander begegnen und beginnen einen gemeinsamen Glaubensweg zu bestreiten. Von dieser aktiv gelebten Willkommenskultur und einem tieferen Austausch werden wir auch in unserer Gemeinde St. Dionysius profitieren. Dafür möchte ich mich gerne engagieren.

 

Mein Name ist Christin Misir und ich bin 26 Jahre alt. Ich arbeite in einer Seniorenresidenz in Gelsenkirchen als Ergotherapeutin:

Für die Arbeit im Pfarrgemeinderat interessiere ich mich, da es mir ein Anliegen ist daran mitzuwirken, dass unsere Gemeinden neu zu Orten werden, an denen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ein zu Hause finden können, Gemeinschaft erleben und sich willkommen und angenommen fühlen. Mir liegt es besonders auf dem Herzen, Menschen in unserer Stadt zu erreichen, die noch nicht oder nur vereinzelt mit der Kirche und dem Glauben in Kontakt gekommen sind und ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, die Botschaft Jesu in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit zu entdecken und kennenzulernen. Ich würde zudem gerne daran mitarbeiten, dass wir als Christen in Herne einander besser kennenlernen und als Gemeinschaft zusammenwachsen.

 

Martina Pinkert, 60 Jahre, St. Pius, Verwaltungsbeamtin (Stadtverwaltung):

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich, unterschiedliche Menschen mit ihren Bedürfnissen und Wünschen zusammen zu bringen und ihnen eine Heimat zu geben. Dabei ist der Pfarrgemeinderat für mich das Gremium, das Rahmenbedingungen für Projekte schafft. Es können unabhängig von verbandlichen Strukturen neue Formen geistlichen Lebens initiiert werden. Es können gesellschaftliche Themen diskutiert werden, aus denen sich Arbeitsfelder ableiten lassen. Die praktische Umsetzung gelingt nur, wenn viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten (Charismen) beteiligt werden. Die Pfarrei St. Dionysius wächst durch gemeinsame Veranstaltungen (z. B. Patronatsfest; Wallfahrt; usw.) zusammen. Der Pfarrgemeinderat plant und koordiniert die Durchführung. Ich freue mich auf die Teamarbeit bei der Vorbereitung und freudigen Gesichter bei der Begegnung mit Gott und den Menschen. In den nächsten Jahren wird sich die Pfarrei St. Dionysius damit auseinandersetzen müssen, wie Kirchen und Gemeindehäuser zukünftig (alternativ) genutzt werden können. Der Pfarrgemeinderat ist dabei, neben dem Kirchenvorstand, ein wichtiger Ideengeber. Dies alles sind Gründe, warum ich für den Pfarrgemeinderat St. Dionysius kandidiere.

 

Georg Ruß, 59 Jahre, Herz Jesu, KAL Empfänger (Rentner):

Möchte nicht nur meckern, sondern auch was verändern. Da ich verschiedene Aufgaben habe: Domherr, stellvertretender Küster, im Ortsausschuss , Hausmeister Gemeinedehaus, möchte ich auch im Pfarrgemeinderat was für Herz-Jesu tun.

 

Ich heiße Birgit Rychlik, bin 53 Jahre alt und von Beruf Grundschullehrerin. Die Gemeinde "St. Marien" ist meine Heimatgemeinde:

Hier engagiere ich mich im Liturgieausschuss und als Lektorin. Im neuen PGR möchte ich an der Weiterentwicklung der Pfarrei St. Dionysius zu einer legendigen Glaubensgemeinschaft mitarbeiten, ohne dabei die einzelnen Gemeinden - besonders im Bereich Gottesdienstgestaltung - aus dem Blick zu verlieren.

 

Monika Solle, 60 Jahre, St. Peter und Paul, Goldschmiedemeisterin:

Die Pfarrei St. Dionysius bedeutet für mich Heimat. Oder besser: Ich wünsche mir, dass es so wird. Und das ist auch meine Motivation, mich im PGR zu engagieren. Heimat beinhaltet wesentlich die Gemeinschaft. Ich wünsche mir daher, dass wir miteinander über unseren Glauben ins Gespräch kommen, für uns selbst und den Anderen. Somit können wir beweglicher und offener werden, was unser Denken über Glauben und seine Inhalte betrifft, aber auch gefestigter und stärker. Mir ist es wichtig, dass wir als Pfarrgemeinde für alle Menschen offen sind und schwellenfreie Angebote für Begegnung, Hilfe und Austausch schaffen.

 

Ich bin Wolfgang Tings, 51 Jahre alt, verheiratet und habe 42 Jahre in Duisburg gelebt. Nach der Heirat sind wir vor fast 5 Jahren nach Herne, Gemeinde Herz-Jesu, gezogen, hier sind meine Frau, unser Sohn und ich angekommen. So wurde die Pfarrei St. Dionysius mit unterschiedlichen Kirchenräumen zu unserer neuen Heimat, in der wir uns unterschiedlich engagieren, z.B. im Familienkirchenprojekt Family Alive. Schon in meiner früheren Gemeinde in Duisburg habe ich mich immer in vielfältiger Hinsicht – auch über die Gemeinde hinaus – aktiv am kirchlichen Leben beteiligt. Jetzt möchte ich das dabei Erlebte und auch viele konkrete Erfahrungen eines neu in die Pfarrei St. Dionysius Hineingekommenen sehr gerne in unseren neuen Pfarrgemeinderat einbringen.