Chronik St. Joseph

Fronleichnam: EIN NEUER AUFBRUCH... - 19.06.2014 -

Diese Worte fanden die Besucher der Fronleichnamsprozession auf einem kunstvoll gelegten Blumenteppich im Eingangsbereich der St. Marien-Kirche.

Passender hätte das Motiv mit einem Weg quer durch Blumen und Bäume nicht sein können in unserer Zeit, die geprägt ist von Veränderungen und neuen Strukturen.

Ein neuer Aufbruch war sicherlich auch die erstmalig gemeinsame Fronleichnamsfeier in unserem Pastoralverbund. Und auch zum ersten Mal wurde mit der Feier begonnen an einem Ort, wo Kirche sonst nicht wahrgenommen wird: Im Fußballstadion am Westring. Mit seiner Größe bot das Stadion reichlich Platz und es entstand die Idee, diesen mit mehr Menschen zu füllen. So wurde die Chance genutzt, im Pastoralverbund mit den Gemeinden St. Barbara, St. Joseph, St. Marien und St. Pius gemeinsam zu feiern und somit nicht als kleine Gruppe, sondern als große Schar von Gläubigen in der Öffentlichkeit wahr-genommen zu werden.

Rd. 300 Menschen feierten den Gottesdienst im Stadion und zogen hinter den mitgetragenen Vereinsfahnen, Kreuzen und Baldachin im langen Zug zwischen fahnengeschmückten Häusern durch Baukau, das Allerheiligste zu begleiten.

 

Die Prozession führte zu festlich geschmückten Stationen am Nordfriedhof und am Seniorenzentrum St. Georg und fand ihren feierlichen Abschluss in der Marienkriche mit Te Deum und Sakramentalem Segen.

Im Anschluss waren alle Gottesdienstbesucher eingeladen zur Begegnung und Stärkung am und im Gemeindehaus.

Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, die zur Organisation und inhaltlichen Ausgestaltung beigetragen haben, sei ganz herzlich gedankt.

Anknüpfend an den am Wochenende zuvor gefeierten Festgottesdienst zum Gemeindefest in St. Joseph mit dem Thema "Brücken bauen" war diese gemeinsame Feier sicherlich auch ein passsender "Brückenpfeiler" der Brücke von Mensch zu Mensch in unserem Pastoralverbund. Gesetzt haben diese Pfeiler eine Einladung, die Bereitschaft diese anzunehmen und die große Resonanz der Menschen, die gekommen waren. Auch ihnen sei herzlich gedankt!