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Abschied nach 56 Jahren! Die kfd St. Barbara sagt dazu "leise servus"!

Archivbild

1965 fing alles an. Die groe Horsthauser Gemeinde St. Joseph wurde aufgeteilt. St. Barbara war als eigene Gemeinde in der neuen Siedlung Elpeshof entstanden. Und mit ihr bildeten sich auch neue Gruppen, Vereine und Verbnde. Als Grndungsdatum der Frauengemeinschaft kfd St. Barbara ist der 19. Mai 1965 festgehalten. Ist es Zufall, dass dieses hier am 19. Mai aufgeschrieben wird? Es sind also genau 56 Jahre vergangen, wobei das letzte ja wegen der Corona-Einschrnkungen auch nur noch „sozusagen auf Sparflamme“ lief, wie alles andere auch. Darum kann der Abschied leider auch nicht mit vielen Gsten begangen werden. Aber es soll zu diesem Anlass nachtrglich eine besondere heilige Messe geben, hat der Prses des Vereins, Pastor Norbert J. Walter, versprochen.
ber viele Jahre gab es ein aktives Vereinsleben mit christlichen, sozialen und unterhaltsamen Aktivitten und Veranstaltungen. Es gab Gottesdienste, Untersttzung aller groen Veranstaltungen der Gemeinde, wie Gemeindefeste, Karnevalsfeiern, Ausflge und vieles mehr. Bis 2013 waren es sogar noch 60 Mitglieder, ziemlich viele fr eine relativ kleine Gemeinde. Inzwischen sind es noch 25. Aber wie es ganz allgemein in den Kirchen der Trend ist, gibt es keinen Nachwuchs und die bestehenden Mitglieder sind inzwischen fast alle sehr alt und knnen die Arbeit nicht mehr leisten.
Seit vielen Jahren arbeitet die kfd mit der Caritas zusammen, zumal die meisten Frauen auch in beiden Organisationen Mitglied sind. Erika Pietrowski und Inge Reichel waren Jahrzehnte im Vorstand bis jetzt zum Schluss. Die Caritas-Vorsitzende Rita Serafin hat die kfd-Vorstandsarbeit auch aktiv untersttzt.

Foto von der gemeinsamen Caritas- und kfd-Jahreshauptversammlung am 20.04.2017! Von links: Inge Reichel, Erika Pietrowski, Regina Sindermann (Bezirksvorsitzende), Prses Norbert J. Walter und Rita Serafin

Nachdem die schwere Entscheidung notgedrungen gefallen ist, wurden alle Mitglieder schriftlich informiert, da eine Versammlung ja wegen Corona nicht mglich war bzw. ist. Zum 30. Juni 2021wird der Verein aufgelst. Zwei Mitglieder mchten dann nach St. Joseph wechseln.
Jubilarehrungen wurden noch vorgenommen, indem zum 40-Jhrigen (Margarita Horstkamp, Elisabeth Kusnierek, Christel Wieland), zum 50-Jhrigen (Maria Altemeier, Inge Reichel, Erika Pietrowski) sowie zum 60-Jhrigen (Helga Schering, Rita Serafin) den Jubilarinnen Glckwnsche und Blumen bermittelt wurden.
Es war ein Herzenswunsch, vom restlichen Vermgen „Gutes vor Ort zu tun“. Das Geld wre sonst dem Dizesanverband zugefallen. So wurden je 200 € an die Herner Tafel, das Lukas Hospiz, den Verein „Freunde der AIC Madagaskar Herne“ und das Frauenhaus gespendet.
Bleibt nur zu sagen:
„Sag' beim Abschied leise Servus,
denn gibt's auch kein Wiedersehen,
einmal war es doch schn.“
(Lied von Peter Kreuder 1936 nach Johann-Strau-Melodie)