Prävention

"...und er stellte ein Kind in ihre Mitte..."

heißt es im Markusevangelium (Mk 9,36), nachdem Jesus die Jünger erlebt, wie sie mit Rangstreitigkeiten beschäftigt sind. Immer wieder rückt er das Wohl von Kindern, von Schwachen und Schutzbedürftigen ins Blickfeld, wenn er über die Maßstäbe im Reich Gottes spricht und damit auch über die Wert- und Handlungsmaßstäbe, die für alle gelten, die ihm nachfolgen.Genau diese Worte sind es auch, die für die Kirche und für alle anderen in unserer Gesellschaft zum Gericht werden, wo immer in beschämender Weise entgegen diesem Maßstab gelebt und gehandelt worden ist.Es ist deshalb für den Kirchenvorstand und für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger von St. Dionysius ein zentrales Anliegen, dass unsere Kirchengemeinde immer ein segensreicher Ort für alle Schutzbefohlenen ist. Dabei stehen wir nicht am Anfang unserer Bemühungen. In der Jugendarbeit unserer Verbände und Gruppen gehört das Thema Prävention im Rahmen der Schulungen bereits seit Jahren zum verpflichtenden Bestandteil der Ausbildung. Es geht darum, sensibel zu werden für Gefährdungssituationen und damit angemessen umgehen zu können.Mit dem am 19. Mai verabschiedeten Präventionsschutzkonzept, das wir an diesem Sonntag öffentlich machen, verankern wir den Standard, der schon in unseren alten Pastoralverbünden galt, nun für die gesamte Pfarrei. Es soll auch dazu beitragen, noch mehr Transparenz zu schaffen, damit überprüfbar bleibt, dass die Regeln und Maßstäbe, die wir uns setzen, auch eingehalten werden.Herzlich danke ich allen, die an der Ausarbeitung des Konzeptes mitgewirkt haben. Dankbar bin ich auch darüber, dass sich Herr Heinz Otlips bereit erklärt hat, als Präventionsbeauftragter für St. Dionysius tätig zu werden.Georg Birwer, Pfarrer

Institutionelles Schutzkonzept

der Pfarrei St. Dionysius

Präventionsfachkraft

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